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Mittwoch, 15. Januar 2020
Verrückte Welt
Luisa Neubauer möchte vor dem Bundesverfassungsgericht eine Klimaklage einreichen. Das wird dann quasi der Lackmus-Test der Zurechnungsfähigkeit dieses Landes. Wenn dieses Vorgehen Erfolg hat, sehe ich schwarz für dieses Land und das nicht erst in 30 Jahren (wenn die EU angeblich klimaneutral ist).
Samstag, 5. Oktober 2019
Gegen etwas sein, was einen nicht betrifft...
...ist nicht schwer. Oder hat schon mal jemand Autofahrer für höhere Benzinpreise demonstrieren sehen? Die Fridays for Future-Bewegung besteht zum Großteil (nicht alle) aus Menschen, die
1. nicht arbeiten,
2. somit keine Steuern zahlen,
3. auf das Auto nicht angewiesen sind
4. somit von den horrenden Spritpreisen nicht betroffen sind
5. vermutlich ihre Stromrechnung nicht selbst bezahlen [1]
2. somit keine Steuern zahlen,
3. auf das Auto nicht angewiesen sind
4. somit von den horrenden Spritpreisen nicht betroffen sind
5. vermutlich ihre Stromrechnung nicht selbst bezahlen [1]
6. für ihre Lebensverhältnisse nur bedingt selbst aufkommen müssen
7. keine Familie ernähren müssen
Und solange das so ist, werde ich diese Bewegung nicht ernst nehmen. Zuerst müssen sie mir beweisen, dass die oben genannten Punkte nicht zutreffen und sie trotzdem klimaneutral leben.
Und zu guter Letzt: Hätten die FFFs keine Smartphones (sind die klimaneutral?), hätten sie diese Bewegung niemals organisieren können. Sie verlassen sich somit bewusst oder unbewusst auf's Internet und die darunterliegende nicht klimaneutrale Kommunikationsinfrastruktur. Dagegen haben sie sich aus mir nicht erklärlichen Gründen noch nicht ausgesprochen.
[1] weil sie entweder zuhause wohnen oder die Eltern das aufgrund Punkt 1 finanzieren
Freitag, 20. September 2019
Noch mehr Klimafanatismus
Ich bin nicht sicher, ob die streikende Jugend irgendeine Ahnung hat, wofür sie genau streikt. Aber lahmlegen, dass geht. Ach und Schule schwänzen auch. Es darf sich nur nicht erwärmen. Mehr kommt da nicht. Da ist fachlich auch schon sprich- und wortwörtlich Ende Gelände.
Und die Politik springt auch über dieses Stöckchen.
Montag, 16. September 2019
Klima-Wahnsinn - wie die Fanatiker durchdrehen
Henryk M. Broder hat zuletzt Fridays for future besucht und (überraschenderweise) festgestellt, wieviel Überzeugung bei totaler Ahnungslosigkeit in der Bewegung vorherrscht. Wozu auch einen Faktencheck machen, der die eigenen Ziele überzogen darstehen lassen könnte. Es scheint derzeit ein deutsches Phänomen zu sein, sich erneut im Größenwahn zu ergehen. Vor 86 Jahren wollte jemand die Welt erobern und sich untertan machen und hat vor keinem noch so grässlichen Mittel zurückgeschreckt. Heute schickt man sich wieder an, der zu sein, der die Welt "rettet". Und zwar vor
1. dem Weltuntergang
2. dem Kapitalismus
3. Trump
4. dem SUV
5. allen Verbrennerautos
6. Miethaien
7. Leistungsdruck
...
2. dem Kapitalismus
3. Trump
4. dem SUV
5. allen Verbrennerautos
6. Miethaien
7. Leistungsdruck
...
Die Liste ließe sich beliebig fortführen. Was an der ganzen Sache absurd ist, ist der Umstand, das wir mit unseren 80 Mio. Einwohnern nicht mal 1% aller Erdbewohner stellen, dafür aber den Anspruch haben, die Menschheit retten zu wollen. Wohlgemerkt ohne jemanden außerhalb zu fragen, ob er denn gerettet werden müsste oder - was noch viel krasser wäre - ihn zu fragen, ob er auch sieht, dass er sich in einer misslichen Lage befindet, gerettet werden zu müssen.
Erneut bleibt festzuhalten, das selbst wenn Deutschland kein Molekül CO2 mehr emmitiert (was de facto nicht möglich ist), sich am Klima nicht wesentlich etwas ändert.
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